Eine kürzlich durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass ein Drittel der Amerikaner ihre Sextoys nie reinigt. Dabei ist das Reinigen der Sextoys ein Hygienemuss – und wer auf diese Praxis verzichtet, setzt seine Intimparten allerhand Keimen aus.
Die Umfrage: Wie oft reinigen Sie Ihre Sextoys?
Auf Anfrage des Online-Shops Adam & Eve hat eine unabhängige Organisation im Internet über 1000 Amerikaner im Alter ab 18 Jahren zu ihren Hygienegewohnheiten bei Sextoys befragt.
Nur 58 % der Befragten (65 % der Frauen und 49 % der Männer) gaben an, ihre Sextoys nach jeder Benutzung zu reinigen. Und gut 33 % der Befragten (26 % der Frauen und 40 % der Männer) reinigen sie nie. Ew! Die anderen reinigen ihre erotischen Spielzeuge nur gelegentlich.
Wie reinigt man seine Sextoys?
Viele Marken und Online-Shops bieten ihre „Sextoy-Reiniger” an.
Aber Wasser und Seife tun es genauso gut. Die Anwendung ist in der Regel dieselbe: mit Seife einseifen und abspülen. Allerdings sind manche Sextoy-Reiniger spülneutral. Wenn Sie können, lesen Sie vor dem Kauf die Bedienungsanleitung oder einen Test.
Bevor Sie Ihr Sextoy unter fließendes Wasser halten – handelt es sich um einen Vibrator oder ein anderes motorisiertes Accessoire –, sollten Sie sich vergewissern, dass er wirklich wasserdicht ist. Ist er es nicht, Achtung: Manche Teile dürfen nicht nass werden, und die Reinigung wird heikel.
Vor allem ultrakräftige Vibratoren mit Kabel sind nie wasserdicht, und wenn sie Wasser bekommen, können Sie sich einem Stromschlag aussetzen. Seien Sie vorsichtig! Manche besitzen allerdings eine abnehmbare „Kappe” auf dem Kopf, sodass Sie nur diesen Teil reinigen können.
Nach dem Reinigen eines Vibrators sollten Sie ihn nicht sofort wegräumen. Es ist wichtig, ihn an der Luft gut trocknen zu lassen, denn sonst – wasserdicht oder nicht – können seine Kontakte sich oxidieren und so den Akku zerstören.
