Der Fairy Black Exceed ist neben dem Turbo eine der beiden ultrastarken Neuheiten der Marke Fairy. Dieser Vibrator entspricht in jeder Hinsicht dem stereotypen Bild, das man sich von einem japanischen Sextoy machen könnte.
Statt sich wie seine großen Brüder damit zu begnügen, wie ein over-kawaii pinkes Mikrofon auszusehen, scheint er direkt einem Hentai entsprungen zu sein – mit seinem von Noppen bedeckten Kopf.
Mit ein bisschen (viel) Fantasie erinnert er uns an den Stempel einer riesigen Blume, der mutiert ist und sich in ein sexhungriges Monster verwandelt hat. Ja, zugegeben, dafür braucht es wirklich sehr, sehr viel Fantasie.
Hier kommt unser Test des Fairy Black Exceed.
Verpackung des Sextoys
Was die Verpackung angeht, gibt es nichts Aufregendes: eine dünne Kartonschachtel, in der das Sextoy auf einer durchsichtigen Kunststoffhalterung liegt. Kurz gesagt: eine Wegwerfverpackung.
Auf der Schachtel erfahren wir unter anderem, dass es Aufsätze gibt, die sich auf den Kopf des Vibrators stecken lassen. Sie sind separat erhältlich.
Allerdings ist ein Aufbewahrungsbeutel dabei. Er besteht aus demselben weichen, plüschartigen Stoff wie die anderen Fairys, ist aber schwarz.
Aussehen des Fairy Black Exceed
Ich finde den Black Exceed hübscher als die anderen Fairys. Er ist komplett schwarz und weiß, und mit seinem Noppenkopf sieht er garantiert nicht wie ein Mikrofon aus.
Sein Griff hat genau dieselbe Form und Struktur wie der des Fairy Turbo. Nur die Farbe ist anders.
Textur und Material
Wie die anderen Fairys besteht auch der Black Exceed aus Hartplastik, mit einem starren Kopf und einem flexiblen Hals.
Der große Unterschied: die erhabenen „Perlen“ auf seinem Kopf. Sie sind ebenfalls hart – das finde ich ein bisschen schade: Etwas Weiches wäre mir lieber gewesen.
Stromversorgung des Fairy Black Exceed
Der Vibrator wird an die Steckdose angeschlossen. Sein Kabel ist genauso lang wie das des Fairy Turbo, also 2,5 Meter (das sind 50 Zentimeter mehr als bei den Fairy Mini und Fairy Large).
Natürlich bedeutet das, wie bei jedem kabelgebundenen Sextoy, dass kein Wasser in der Nähe sein darf. Aber was die Bewegungsfreiheit angeht, hat man bei 2,5 Metern bis zur Steckdose durchaus etwas Spielraum …
Bedienelemente und Modi
Bei der Bedienung bleibt Fairy seiner bewährten Rezeptur treu: ein Drehrad, das ein Potentiometer steuert, mit dem sich die Vibrationsstärke stufenlos von „ein bisschen brachial“ bis „mega-ultra-brachial“ einstellen lässt.
Das ist praktisch, einfach und präzise: Ein Finger genügt, um die Bedienelemente perfekt zu bedienen.
Beim Erhöhen (oder Verringern) der Intensität gibt es keine „Stufen“; sie lässt sich gleichmäßig und stufenlos regulieren, was sehr angenehm ist.
Lautstärke des Fairy Black Exceed
Wer Fairy sagt, sagt Lärm. Ich glaube, damit muss man sich abfinden.
Wie alle seine Kumpels ist auch der Fairy Black Exceed ein Experte für Kakophonie. Er vibriert stark, sehr stark, sehr, sehr stark und macht einen Höllenlärm – genau wie der Fairy Turbo.

Handhabung des Sextoys
Wie die meisten ultrastarken Vibratoren lässt sich der Fairy Black Exceed ohne große Mühe handhaben. Man muss nur den Griff in der Hand halten und einen Finger in die Nähe des Einstellrads legen.

Ab da muss man sich schon richtig anstrengen, um die Klitoris zu verfehlen – der Kopf des Sextoys ist schließlich ziemlich breit.
Wirkung des Fairy Black Exceed
Der Fairy Black Exceed ist ultra-mega-stark. Er ist noch einen Tick stärker als der Fairy Turbo (13.500 Umdrehungen pro Minute gegenüber 12.500 U/min beim Turbo), und das will was heißen!
Kurz gesagt: Er ist unglaublich effektiv. Ein Orgasmus im Eiltempo ist so gut wie garantiert.
Auch die Textur des Kopfes beeinflusst das Gefühl. Je nachdem, wie man den Kopf des Vibrators im Verhältnis zur Klitoris positioniert, fühlt es sich anders an.
Ehrlich gesagt, glaube ich, dass mir das Gefühl beim Fairy Turbo doch ganz leicht besser gefällt. Er ist mit seinem ganz glatten Kopf vielseitiger einsetzbar. Aber der Exceed ist eine interessante Alternative, die ich gern verwende, um für Abwechslung zu sorgen.
Fazit zum Fairy Black Exceed
Die Pluspunkte:
- Er ist ultra-mega-stark! Noch ein bisschen stärker als der Turbo!
- Sein Kabel ist lang und daher praktisch.
- Die Form seines Kopfes ist originell – optisch wie auch beim Anfassen.
- Ich finde ihn hübscher als die anderen Fairys. Aber das ist natürlich subjektiv …
Die Minuspunkte:
- Sein Kopf besteht aus hartem Material: Seine Noppen wären wahrscheinlich noch angenehmer, wenn sie „weich“ wären.
- Er ist ein sehr lauter Vibrator. Aber damit hatten wir gerechnet, denn alle seine Artgenossen sind es auch.
- Er hat ein Kabel … Wie bei allen kabelgebundenen Vibratoren sollte man Wasser in der Nähe also vermeiden.
Der Fairy Black Exceed ist ein originelles und vor allem hyperwirksames Klitoris-Sextoy. Und obendrein ist er gar nicht mal so hässlich.
Wenn du einen (sehr) brachialen Vibrator mit einem Hauch Originalität suchst, kann ich ihn dir ohne Zögern empfehlen. Wenn du es lieber klassischer, pinker und fast genauso stark magst, schau dir doch unseren Test des Fairy Turbo an.
Note finale du test
Les plus
- Ultra-mächtig (also effektiv)
- Origineller Kopf (Look und Empfindungen)
- Langes Kabel
- Eher hübsch
Les moins
- Starrer Kopf
- Wasser in der Nähe vermeiden
- Laut


















