Der Lelo Loki ist ein kleiner Analvibrator. Er ist ursprünglich für die Prostatastimulation gedacht, aber auch Frauen können ihn benutzen.
Da er sich letztlich doch nicht auf das Experiment einlassen wollte, habe ich diesen Vibrator ausprobiert.
Hier ist mein Test des Lelo Loki aus weiblicher Sicht.
Verpackung des Sextoys
Was die Verpackung angeht, haben wir es mit einer typischen Lelo-Schachtel zu tun. Schwarz, aus festem Karton, mit Kunststoff auf der Vorderseite, durch den man den Vibrator sehen kann.
Ein Aufbewahrungsetui aus Satin ist im Lieferumfang enthalten.
Aussehen des Lelo Loki
Den Lelo Loki gibt es in zwei Farben: Dunkelblau und Schwarz. Lelo richtet sich hier an ein männliches Publikum, und das merkt man. Wir haben die blaue Version erhalten.
Optisch ähnelt er stark dem Mona 2 und dem Ina 2 von Lelo. Die Abmessungen sind ähnlich.
Der einzige Unterschied zum Mona 2: Am Ansatz des einführbaren Teils befindet sich eine deutliche Verdickung, die als Stopper dient und so eine sichere anale Verwendung ermöglicht.
Oberfläche und Material
Der Loki besteht aus Silikon in medizinischer Qualität. Er ist daher völlig geruchlos, porenfrei und unbedenklich für den Körper.
Er ist fest und hat eine sehr weiche Oberfläche.
Stromversorgung des Lelo Loki
Natürlich handelt es sich um einen wiederaufladbaren Vibrator. Sein Kabel wird an einen USB-Anschluss angeschlossen und hat einen herstellerspezifischen Stecker, den man in eine Öffnung an der Basis des Sextoys steckt.
Das Aufladen dauert zwei Stunden, die Nutzungsdauer beträgt eine Stunde. Außerdem hält der Akku die Ladung nicht besonders lange: Lässt man diesen Vibrator zwei Wochen unbenutzt liegen, ist er danach leer. Kurz gesagt: Der Akku ist nichts Besonderes.
Der Loki ist wasserdicht.
Bedienelemente und Modi
Der Loki hat zehn Vibrationsmodi, deren Intensität sich jeweils in fünf Stufen einstellen lässt.
Zur Bedienung gibt es zwei Tasten „+“ und „−“, mit denen sich die Intensität einstellen lässt, sowie zwei Pfeiltasten, um durch die Vibrationsmodi zu navigieren.
Die Modi laufen nicht in einer Schleife. Hat man den letzten Modus erreicht, gelangt man bei weiterem Drücken in derselben Richtung nicht wieder zum ersten. Ich persönlich finde das ziemlich gut gelöst: Es ist einfach, da kommt man nicht durcheinander.
Wirkung des Lelo Loki
Der Loki wird also in den Anus eingeführt. Die Abmessungen des Toys sind nicht gerade beeindruckend, aber für ein angenehmes Einführen sollte man trotzdem Gleitgel verwenden.
Bei der Stimulation geht es nicht um tiefes Eindringen, sondern um die Form des Sextoys. Dank des Drucks seiner Spitze und seiner Vibrationen stimuliert es Ihren P-Punkt, wenn Sie ein Mann sind, oder Ihren G-Punkt, wenn Sie eine Frau sind (vom Anus aus betrachtet liegen beide Punkte ungefähr in derselben Region).

Sein angewinkelter Kopf drückt genau an der richtigen Stelle und zwar fest. Außerdem haben die Vibrationen ordentlich Wumms!
Erwarten Sie allerdings nicht, dass der Loki allein Ihnen sofort Orgasmen beschert. Die Stimulation sollte mit Masturbation kombiniert werden, um intensivere Empfindungen und stärkere Orgasmen zu erleben.
Fazit zum Lelo Loki
Die Pluspunkte:
- Der Loki ist ein sympathischer Analvibrator aus Silikon, wasserdicht und mit einfachen, intuitiven Bedienelementen.
- Er stimuliert wunderbar den Bereich des G-Punkts (bei Frauen) oder des P-Punkts (bei Männern).
- Seine Vibrationen sind kraftvoll.
Die Minuspunkte:
- Es ist ein Sextoy, mit dem man sich Zeit lassen muss. Das Erlebnis ist zwar sehr angenehm, aber manche werden vielleicht ungeduldig.
Note finale du test
Les plus
- Toller Anovibrator, aus Silikon, wasserdicht
- Einfache Bedienung
- Effektive Stimulation des P- oder G-Punkts
- Starke Vibrationen
Les moins
- Erfordert Zeit
Der Loki ist ein sehr sympathischer Analvibrator, sicher in der Anwendung, praktisch und leistungsstark. Ich mag dieses Sextoy sehr: Es ist schlicht, aber effektiv. Und es lässt sich genauso gut benutzen, egal ob man Mann oder Frau ist.






