We Vibe 4 Plus

Vernetzte Sextoys: Test des We Vibe 4 Plus

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Wir haben den We Vibe 4 Plus getestet, eine vernetzte Variante des berühmten Paarvibrators von We Vibe.

We Vibe 4 Plus

Bisher waren die We Vibe 1, 2, 3 und 4 mehr oder weniger im Laufe der Zeit verbesserte Versionen desselben Sextoys. Ein V-förmiger Vibrator mit Fernbedienung, den man beim Eindringen oder diskret unter der Kleidung trägt, um Klitoris und G-Punkt zu stimulieren. Die Form verändert sich und die Leistung nimmt von Modell zu Modell zu, aber das Konzept bleibt dasselbe.

Optisch sehen der We Vibe 4 und der 4 Plus exakt gleich aus. Bei den Funktionen ändert sich dagegen alles. Denn der We Vibe 4 Plus ist ein vernetztes Sextoy. Auch wenn man ihn weiterhin beim Liebesspiel benutzen kann, richtet er sich in erster Linie an Paare, die kilometerweit voneinander entfernt, aber über ihr Smartphone miteinander verbunden sind.

Hier kommt unser Test des We Vibe 4 Plus.

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Verpackung

Die Pappschachtel, in der der We Vibe 4 Plus steckt, sieht aus wie die des We Vibe 4, nur weniger bunt. Auffällig sind der Schriftzug „New“ und ein Bluetooth-Logo.

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In der Box finden wir das Sextoy und seine Fernbedienung, das Ladegerät (das zugleich als geschlossenes Etui dient, in dem man das Gerät aufbewahrt), ein Micro-USB-Kabel (aber keinen Netzadapter) und eine Gebrauchsanleitung.

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Das Sextoy

Aussehen des vernetzten Vibrators

Abgesehen von der Farbe unterscheidet sich der We Vibe 4 Plus auf den ersten Blick in nichts von seinem nicht vernetzten Vorgänger.

Den We Vibe 4 gibt es nur in Rosa und Lila, während für den 4 Plus zusätzlich zu den beiden anderen eine neue Farbe angeboten wird: Schiefergrau. Wir haben dieses graue Modell bekommen.

Ein vernetztes Sexspielzeug: der We Vibe 4 Plus

Textur und Materialien

In diesem Punkt hat sich gegenüber der nicht vernetzten Version nichts geändert: 100 % medizinisches Silikon mit einer matten, sehr weichen Oberfläche.

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Der We Vibe 4 und der 4 Plus

 

Während der OhMiBod blueMotion aus hartem, völlig starrem Kunststoff besteht, ist die Textur des We Vibe 4 Plus mit seinen flexiblen Schenkeln deutlich angenehmer.


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Die Flexibilität des Sextoys

Stromversorgung

Geladen wird per magnetischer Induktion. Das Sextoy hat keinen Anschluss. Man legt es einfach auf das Ladegerät, das per Kabel an einem USB-Anschluss hängt, und es lädt sich durch seine Silikonhülle hindurch auf. Das sorgt für eine perfekte Wasserdichtigkeit.

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Der We Vibe 4 Plus und sein Ladegerät (also, ähm … Auf dem Foto liegt er verkehrt herum auf dem Ladegerät)

 

Die Ladegeräte des We Vibe 4 und des 4 Plus sehen zwar gleich aus, scheinen aber nicht austauschbar zu sein. Ich habe versehentlich versucht, den We Vibe 4 Plus mit dem Ladegerät des 4 aufzuladen, aber es leuchtete keine Kontrollleuchte auf.

Bedienelemente

Am Sextoy gibt es nur einen Knopf: zum Ein- und Ausschalten (durch langes Drücken) und zum Wechseln zwischen den Modi (durch kurzes Drücken).

Die Fernbedienung ist dieselbe wie beim We Vibe 4: vier Knöpfe, von denen zwei das Sextoy ein- und ausschalten sowie die Vibrationsstärke regulieren. Mit den beiden anderen wechselt man zum nächsten oder vorherigen Modus.

Die We Vibe 3, 4 und 4 Plus mit ihren Fernbedienungen
Die We Vibe 3, 4 und 4 Plus mit ihren Fernbedienungen

Den We Vibe 4 Plus benutzen

Benutzung „offline“

Der We Vibe 4 Plus lässt sich genau wie der We Vibe 4 benutzen: Man trägt ihn während des Eindringens in der Vagina. Ohne Smartphone steuert man die Vibrationen mit der Fernbedienung oder nach Belieben einfach über den Knopf an der Vorderseite des Sextoys. Der kürzere Schenkel, der in der Vagina liegt, stimuliert den G-Punkt, während der andere gegen die Klitoris vibriert.

Die Vibrationsstärke ist mit der des We Vibe 4 vergleichbar: Auf höchster Stufe vibriert er mehr als stark genug, um dich zum Orgasmus zu bringen.

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Die We Vibe 3, 4 und 4 Plus und der Lelo Tiani 2

Die App herunterladen

We-Connect, die Steuerungs-App von We-Vibe, kann kostenlos bei Google Play oder im Apple Store heruntergeladen werden (wir haben gerade kein iPhone zur Hand, konnten aber überprüfen, dass sie tatsächlich bei Google Play verfügbar ist).

Die We Vibe 3, 4 und 4 Plus
Von links nach rechts: We Vibe 3, 4 und 4 Plus

Mit einem Smartphone verbinden

Die Verbindung zwischen dem We Vibe 4 Plus und dem Smartphone ist kinderleicht. Man muss nicht erst in den Einstellungen herumfummeln, um Bluetooth zu aktivieren und das Gerät mit dem Handy zu koppeln.

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In der App wird man sofort zu einem Bildschirm mit Anweisungen zum Koppeln des We Vibe mit dem Handy weitergeleitet, sobald man den We Vibe 4 Plus zum Vibrieren bringen will (indem man eine Vibrationssequenz im Solo-Modus startet oder einen Partner einlädt, die Kontrolle zu übernehmen), sofern das Sextoy noch nicht verbunden ist.

Man hält den Einschaltknopf so lange gedrückt, bis das Sextoy zweimal pulsiert. Danach klickt man auf „We-Vibe koppeln“ und schon ist es nach ein paar Sekunden erledigt.

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Wenn Bluetooth auf dem Handy noch nicht aktiviert ist, erscheint ebenfalls eine Benachrichtigung, die um Erlaubnis bittet. Der Rest erledigt sich von selbst.

 

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Die App im Solo-Modus

Im Solo-Modus dient das Smartphone als ausgefeiltere Fernbedienung als die mitgelieferte.

Man kann die Vibrationsstärke für den Klitoris- und den G-Punkt-Schenkel unabhängig voneinander einstellen und auch den Vibrationsmodus auswählen.

 

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Die Modi „Vibrieren“ und „Echo“ des We Vibe 4 Plus auf dem Bildschirm

 

Standardmäßig bietet die App 10 Intensitätsstufen pro Schenkel und 10 Modi: „Vibrieren“, „Zittern“, „Wellen“, „Echo“, „Gezeiten“, „Woge“, „Rückprall“, „Surfen“, „Spitze“ und „Cha-Cha-Cha“. Man kann aber auch neue Modi programmieren, indem man vorhandene Modi miteinander kombiniert. Darauf gehe ich im nächsten Abschnitt genauer ein.

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Die 10 voreingestellten Modi der We-Connect-App

 

Nach der Benutzung ließ ich das Sextoy neben dem Handy liegen und stellte fest, dass sich der We Vibe 4 Plus ein paar Mal unerwartet und ungewollt einschaltete und plötzlich auf dem Tisch zu vibrieren begann. Ich weiß nicht, was die Ursache dafür ist, aber wenn man Bluetooth am Handy ausschaltet, lässt sich das verhindern.

 

Vibrationssequenzen programmieren

Wie ich im vorherigen Abschnitt schon erwähnt habe, kann man auch Modi programmieren, also Kombinationen aus Sequenzen mit festgelegter Dauer, in denen jeweils einer der voreingestellten Modi läuft.

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Ein neuer Modus besteht aus N Sequenzen von M Sekunden im Modus X mit der Intensität Y. Diese Parameter lassen sich unabhängig voneinander einstellen. Sobald die Sequenz festgelegt ist, kann man sie speichern. Sie erscheint dann mit einem herzförmigen Symbol in der Modusliste.

Konkret heißt das also … es funktioniert durchaus, ist aber ziemlich mühsam. Die Programmierung eines neuen Modus dauert gut fünf Minuten und wiederholt sich von einer Sequenz zur nächsten ziemlich stark. Wenn man sich in der U-Bahn langweilt, kann man sich damit immerhin beschäftigen, aber man sollte nicht erwarten, dass einen das anmacht.

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Einen neuen Modus für den We Vibe 4 Plus konfigurieren

 

Zu zweit im vernetzten Modus

Im vernetzten Modus kann die Person, die das Sextoy trägt, ihrem Partner oder ihrer Partnerin die Fernsteuerung überlassen.

Ein ganz entscheidender Pluspunkt: Die vernetzte Nutzung ist kostenlos. Bei diesem für ein vernetztes Sextoy so wichtigen Kriterium hat der We Vibe 4 Plus bereits einen klaren Vorteil gegenüber dem OhMiBod BlueMotion (der, wie gesagt, fünf Dollar extra kostet, die zum Kaufpreis hinzukommen, damit man auf seinen Wifi-Play-Modus zugreifen kann).

Außerdem ist er extrem einfach zu bedienen. Nachdem du zugestimmt hast, schickt die App deinem Partner (der in der App als dein „Liebhaber“ bezeichnet wird) eine SMS oder E-Mail (deine Wahl) mit einem Link, über den die Verbindung bestätigt werden kann. Kein Umweg über ein soziales Netzwerk und keine seltsamen Vorschläge mit willkürlich aus deinen Kontakten ausgewählten Personen – das Risiko, die falsche Person anzuschreiben, ist also sehr gering. Oder zumindest so gering wie das Risiko, versehentlich eine Sexting-Nachricht an die eigene Mama zu schicken.

Dein Partner bekommt dieselben Steuerungsmöglichkeiten wie im Solo-Modus. Modus und Intensität der Vibrationen in jedem Schenkel lassen sich nach Belieben einstellen.

 

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Vernetzter Modus: „Dein Liebhaber hat die Kontrolle“

 

Die Interaktionen reagieren sehr schnell. Allerdings braucht man so oder so einen Internetzugang. Wie schnell die Reaktion erfolgt, hängt also auch von der Internetverbindung deines Smartphones ab – und damit indirekt davon, ob du Zugang zu WLAN hast oder nicht. Bei ausgeschaltetem WLAN und Verbindung über 3G beträgt die Verzögerung etwa eine Sekunde. Das ist noch völlig in Ordnung.

Von den vernetzten Sextoys, die wir bisher getestet haben, ist dies zumindest technisch gesehen dasjenige, das am besten funktioniert.

 

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Der We Vibe 4 Plus von vorn und von hinten

 

Was uns (zumindest unserer Meinung nach) fehlt

Funktional ist der We Vibe 4 Plus zweifellos ein Erfolg. Aber ein kleines bisschen fehlt trotzdem: lustige Modi. Während der OhMiBod Blue Motion und der Smart Mini Vibe „Gadget“-Modi bieten, bei denen die Vibrationen des Sextoys auf die Stimme, Klopfen, Schütteln oder den Rhythmus der Musik reagieren, macht der We Vibe 4 Plus nur das Nützliche.

Bei den meisten „klassischen“ Vibratoren finde ich ausgefallene Modi überflüssig. Aber wenn ich ein vernetztes Sextoy für Paare benutze, will ich mit meinem Partner spielen können. Ein paar spielerische Gimmicks wären also durchaus willkommen.

We Vibe 3, We Vibe 4 und We Vibe 4 Plus

Fazit zum We Vibe 4 Plus

Der We Vibe 4 Plus erfüllt zwei Funktionen in einem einzigen Produkt. Er ist einerseits der sehr gelungene Paarvibrator, den wir schon vom We Vibe 4 kannten, und andererseits ein vernetztes Vibrations-„Ei“ aus der Zukunft (oder besser gesagt: aus der Gegenwart).

 

Die Pluspunkte:

  • Alle Funktionen des We Vibe 4 sind dabei, ergänzt um zusätzliche Funktionen, die ihn zu einem vernetzten Sextoy machen.
  • Die We-Connect-App ist einfach zu bedienen. Man muss nicht einmal in den Handy-Einstellungen herumfummeln, um das Sextoy damit zu koppeln.
  • Der Zugang zum vernetzten Modus über das Internet ist kostenlos – anders als beim OhMiBod BlueMotion.
  • Der vernetzte Modus über das Internet funktioniert, sobald das Smartphone Internetzugang hat, nicht nur über WLAN. Man kann ihn also auf der Straße, in einer Bar oder einem Restaurant, beim Wandern und so weiter benutzen. Es muss nur ausreichend Netzempfang geben.

Die Minuspunkte:

  • Es fehlen eindeutig spielerische „Gadget“-Modi. Reaktionen auf Musik, auf die Stimme, auf Schütteln oder auf deinen Punktestand bei Super Mario – was weiß ich …

 

We Vibe 4 Plus

Von den vernetzten Sextoys, die wir bisher getestet haben, ist der We Vibe 4 Plus am gelungensten. Mit ihm gehört Teledildonik nicht mehr in die Science-Fiction oder ins Prototypenstadium.

  • Die Bedienung ist sehr einfach. Auch wer nicht das kleinste bisschen technikaffin ist, wird keine Probleme haben, ihn zu steuern.
  • Die Fernsteuerung des Vibrators über eine Internetverbindung verursacht keine zusätzlichen Kosten.
  • Und die Person, die das Sextoy trägt, spürt genau das, was die Person an der Steuerung sie spüren lassen will. Und das bei einer ausreichend geringen Verzögerung.

Kurz gesagt: Wenn du ein gutes vernetztes Sextoy suchst, würde ich dir dieses als Erstes empfehlen.

 

Note finale du test

We Vibe 4 Plus
8 .6 / 10

Les plus

  • Man findet alle Funktionen des We Vibe 4.
  • Es ist ein vernetztes Sextoy.
  • Sein vernetzter Modus über das Internet ist kostenlos und funktioniert sehr gut.
  • Vollkommen weich und flexibel.
  • 100 % Silikon

Les moins

  • Mangel an lustigen Gadget-Modi.

 

Acheter chez Lovehoney 

 

Collectionneuse compulsive de sextoys dont la collection prend désormais plus de place que ma garde-robe, je teste chaque accessoire coquin avec une exigence sans faille.

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