Womanizer Classic

Womanizer Classic: Test des Aspirations-Klitorisstimulators mit Pulsationen

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Vor Kurzem sind zwei neue Womanizer auf den Markt gekommen: der Womanizer Classic und der Premium.

Warum gleich zwei Sextoys statt einem? Wenn eine Marke zwei Modelle gleichzeitig auf den Markt bringt, ist oft eines davon eine abgespeckte Version des anderen. Als Beispiele fallen mir da vor allem der Sona von Lelo ein, der kleine Bruder des hervorragenden Sona Cruise, dem die Cruise-Control-Funktion fehlt, und der Tara, die Version des (ohnehin nicht besonders tollen) Paarvibrators Ida ohne Fernbedienung.

Bei den Womanizern ist das allerdings ein bisschen anders. Der Classic und der Premium unterscheiden sich in Größe, Aussehen und Funktionen. Kurz gesagt: Es sind zwei ganz unterschiedliche Klitorisstimulatoren.

Womanizer Classic

Wir haben diese beiden Lustobjekte zum Testen erhalten. Ich fange mit dem günstigeren der beiden an, dem Classic, der wenig überraschend auch das weniger ausgefeilte Modell ist.

Hier kommt meine Bewertung des Womanizer Classic.

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Wir haben eine Testversion erhalten, ohne Verpackung und Zubehör – abgesehen vom Ladekabel. Deshalb gehe ich nicht näher auf die Verpackung ein. Erwähnenswert ist jedoch, dass der Womanizer Classic beim Kauf mit einem Aufbewahrungsetui und einem Ersatzaufsatz geliefert wird.

Das Aussehen des Womanizer Classic

Ausnahmsweise haben wir es endlich einmal mit einem Womanizer zu tun, der weder hässlich noch kitschig oder kühl wirkt. Der Womanizer Classic hat einen schönen Violettton und eine längliche Form, die zum Griff hin schmaler wird und dadurch gut in der Hand liegt.

Am Kopf des Vibrators befindet sich ein abnehmbarer Aufsatz, der dieselbe Farbe hat wie das Gerät – das ist eine willkommene Abwechslung zum apothekenartigen Look der weißen Aufsätze der Womanizer W100, W500 und Pro 40.

Als Sextoy für die Hosentasche kann man ihn zwar nicht bezeichnen, aber riesig ist er auch nicht – er ist ungefähr so lang wie meine Hand. Kurz gesagt: ein Gerät, das man problemlos auf Reisen mitnehmen kann.

Der Womanizer Classic und eine Banane

Der Womanizer Classic und eine Banane (zum Größenvergleich). Die Banane ist unecht, aber anders als Selfdelves Aubergine ist sie kein Sextoy.

Oberfläche und Materialien

Der Korpus des Stimulators besteht aus hartem ABS-Kunststoff, der Aufsatz hingegen aus weichem Silikon in medizinischer Qualität. Das Material ist körperverträglich, geruchlos und nicht porös.

Stromversorgung

Der Womanizer Classic ist wiederaufladbar. Sein Ladekabel funktioniert ähnlich wie das Click & Charge von Fun Factory und die Ladegeräte des Satisfyer Pro 2 und des Penguin: Auf der einen Seite befindet sich ein USB-Anschluss, auf der anderen ein Aufsatz mit zwei Metallhöckern, der sich an zwei Metallkontakten an der Basis des Sextoy-Griffs magnetisch anheftet.

Das Aufladen dauert zwei Stunden, die angegebene Nutzungsdauer beträgt drei Stunden. Ich habe nicht mitgestoppt, aber angesichts meiner Nutzung des Womanizer Classic scheint mir diese Angabe realistisch.

Bedienelemente und Modi

Der Womanizer Classic hat drei Tasten: eine Einschalttaste und zwei Tasten mit + und –, mit denen man durch die acht Intensitätsstufen schalten kann.

Keine ausgefallenen Modi, keine revolutionäre oder angeblich revolutionäre Funktion – einfach eine schlichte Einstellung der Sextoy-Intensität. Der Womanizer Premium hingegen bringt zwei neue Funktionen mit: den Autopilot-Modus und die Smart Silence-Technologie. Davon erzähle ich Ihnen in meinem Testbericht zu diesem Modell, aber alles zu seiner Zeit.

Der Wechsel zwischen den Intensitätsstufen erfolgt recht sanft, es gibt keine abrupten Übergänge.

Womanizer Classic

Wie effektiv ist der Womanizer Classic?

Also, was saugende Klitorisstimulatoren angeht, bin ich ziemlich anspruchsvoll: Der Beweis dafür ist der Womanizer W100, der mit seinem neuartigen Gefühl viele Frauen begeistert hat, bei mir aber nicht in jeder Position zuverlässig „funktioniert“.

Nun, beim Womanizer Classic habe ich dasselbe Problem. Beim Womanizer Pro 40 trat es nicht mehr auf, ebenso wenig beim Womanizer 2 Go, der mir eigentlich weniger gut gefallen hat. Selbst bei maximaler Intensität sind die Pulsationen zwar angenehm, aber oft habe ich das Gefühl, dass noch ein kleines bisschen mehr Power fehlt, damit ich wirklich abheben kann.

Bei einem der ersten Tests bekam ich mangels Orgasmus vom langen Festhalten des Sextoys in derselben Position sogar einen Krampf im Daumen. Kurz gesagt: Der Womanizer Classic hat mich nicht überzeugt.

Wenn Sie nicht unbedingt sehr kräftige Vibrationen brauchen oder Ihre Klitoris empfindlich ist und auf zu intensive Stimulation empfindlich reagiert, dürfte der Womanizer Classic zu Ihnen passen. Auf den niedrigsten Intensitätsstufen beginnt er nämlich recht sanft. Wenn Sie allerdings auf sehr kräftige Pulsationen stehen, ist er nicht das Richtige für Sie.

Der Womanizer Classic und der Womanizer Premium

Der Womanizer Classic und der Womanizer Premium

Fazit zum Womanizer Classic

Die Pluspunkte:

  • Sieht gut aus
  • Liegt gut in der Hand

Die Minuspunkte:

  • Hoher Preis
  • Bei der maximalen Leistung fehlt ein wenig der nötige Wumms.

Note finale du test

Womanizer Classic
6 .6 / 10

Les plus

  • Schickes Design
  • Guter Grip

Les moins

  • Hoher Preis
  • Nicht leistungsstark genug

Abgesehen von seinem ansprechenderen Aussehen und seiner angenehmeren, griffigeren Form bietet der Womanizer Classic keine echte Innovation gegenüber dem Womanizer Pro 40. Außerdem ist seine maximale Leistung etwas geringer, während sein Preis deutlich höher ist (etwa 130 Euro, während der Pro 40 ungefähr 90 Euro kostet).

Ein furchtbares Sextoy ist er deshalb nicht, aber angesichts des Verhältnisses von (fehlender) Innovation zu Preis kann ich ihn Ihnen nicht empfehlen.

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Collectionneuse compulsive de sextoys dont la collection prend désormais plus de place que ma garde-robe, je teste chaque accessoire coquin avec une exigence sans faille.

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