Satisfyer Pro 2: Test des Womanizer-Wettbewerbers

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Der Satisfyer Pro 2 ist eine neue Alternative zum Womanizer. Statt die Klitoris mit „klassischen“ Vibrationen zu stimulieren, kombiniert dieser Vibrator einen Saugeffekt mit Pulsationen.

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Das Suffix „Pro“ an Vibratornamen zu hängen, scheint gerade im Trend zu liegen. Zugegeben, es ist technisch möglich, dieses Ding professionell zu benutzen, zum Beispiel wenn ihr Camgirl oder Handelsvertreter im Verkauf von Sextoys seid … Aber das ist nicht die Art, wie ihn die meisten Frauen benutzen werden, die die Klitoris Hand drauflegen.

Wir haben zwei Exemplare des Satisfyer Pro 2: das erste kurz nach seiner Markteinführung erhalten, das zweite kürzlich von der Marke Satisfyer bekommen. Zwischen den beiden Modellen fallen ein paar subtile Unterschiede auf, kleine, unauffällig vorgenommene Verbesserungen. Um nämlich Gerüchten über eine Verletzung eines von Womanizer gehaltenen Patents in Deutschland den Wind aus den Segeln zu nehmen, hat Satisfyer eine neue Version seines Vibrators entwickelt, die nicht unter das besagte Patent fällt. Dabei wurde das Modell auch ein kleines bisschen verbessert, aber nicht grundlegend verändert. Wie dem auch sei: Die einzige derzeit erhältliche Version des Satisfyer Pro 2 ist die überarbeitete. Auf diese werden wir uns also konzentrieren.

Die Marke hat uns auch den Satisfyer Pro Penguin, eine kleine rosafarbene Variante, und den Satisfyer 2 „so gar nicht professionell“ geschickt.

Aber fangen wir mit dem Test des Satisfyer Pro 2 an.

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Verpackung des Sextoys

Der Satisfyer Pro 2 wird in einer ziemlich dünnen Pappschachtel präsentiert, die zwar zum Wegwerfen gedacht, aber durchaus vorzeigbar ist.

Die Schachteln der drei Satisfyer
Die Verpackungen der drei Satisfyer

Das erste Modell haben wir in einer durchsichtigen Plastikverpackung erhalten, die deutlich minimalistischer war. Aber ich nehme an, das lag daran, dass es sich um ein Exemplar für Tester handelte.

In der Schachtel: das Sextoy, sein Ladekabel und die Gebrauchsanweisung. Aufbewahrungszubehör ist nicht dabei.

Das Aussehen des Satisfyer Pro 2

Zu behaupten, der Satisfyer Pro 2 sei elegant, wäre heuchlerisch, aber er ist trotzdem weniger hässlich als der Womanizer, weil schlichter.

Wie seine Konkurrenten erinnert er an ein Ohrthermometer, aber sein Klitorisaufsatz ist dicker. Also ein Ohrthermometer für Elefanten.

Der Satisfyer Pro 2 (links die alte Version, rechts die überarbeitete)

Das Gehäuse des Sextoys ist perlmuttrosa. Die erste Version glänzte stärker und ging ein kleines bisschen ins Lachsfarbene. Das aktuelle Modell ist matt, was hübscher ist, zumindest meinem Geschmack nach. Der Aufsatz, den man an die Klitoris setzt, ist weiß.

Textur und Materialien

Das Gehäuse des Sextoys ist aus hartem Kunststoff, während der abnehmbare Aufsatz aus weichem, anschmiegsamem Silikon besteht.

Der Satisfyer Pro 2 ohne Aufsatz (links das alte, rechts das neue Modell)

Stromversorgung des Satisfyer Pro 2

Der Satisfyer Pro 2 ist wiederaufladbar, und zwar mit einem Kabel, das an Click&Charge von Fun Factory erinnert. Das Ende des Kabels auf der Sextoy-Seite ist nämlich magnetisch und haftet an zwei Metallnupsis an der Basis des „Griffs“ des Vibrators. Auf der anderen Seite befindet sich ein normaler USB-Stecker, den man an einen Computer oder an das Netzteil eines Smartphones anschließen kann.

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Der Satisfyer Pro 2 und sein Ladegerät

Ein großer Fortschritt gegenüber seinen Vorgängern: Der Satisfyer Pro 2 ist komplett wasserdicht. Endlich! Auf zu Orgasmen unter der Dusche oder in der Badewanne!

Bedienelemente und Modi

Der Satisfyer Pro 2 hat zwei Tasten und eine Kontrollleuchte.

Die untere Taste ist der Einschaltknopf. Mit einem kurzen Druck schaltet man das Sextoy ein, mit einem langen Druck wieder aus.

Die Bedienelemente des Geräts

Sobald der Satisfyer eingeschaltet ist, leuchtet die Kontrollleuchte, und mit der zweiten Taste kann man die Vibrationsintensität einstellen. Los geht es mit der niedrigsten Stufe.

Insgesamt gibt es 11 Intensitätsstufen, und sobald man die höchste erreicht hat, geht es zurück zur vorletzten, dann zur vorherigen und so weiter, bis man wieder bei der niedrigsten Stufe angekommen ist und die Intensität erneut erhöhen kann.

Das ist zwar weniger praktisch und weniger intuitiv, als wenn es eine „+“- und eine „−“-Taste gäbe. Aber immerhin wird der Betrieb dabei weder unterbrochen noch springt die Intensität plötzlich um … Und das ist doch schon mal was.

Satisfyer 2, Pro 2 und Pro Penguin
Die beiden Satisfyer Pro 2, der Satisfyer 2 und der Satisfyer Pro Penguin.

Die Wirksamkeit des Satisfyer Pro 2

Ich habe euch ja schon gesagt, dass Womanizer-ähnliche Geräte nicht so mein Ding sind, weil sie sich gerne ausschließlich auf den Kitzler konzentrieren und keinen einzigen Millimeter drumherum beachten.

Der Satisfyer Pro 2, Kopf und Aufsatz

Nun, beim Satisfyer Pro 2 ist das besser … Viel besser. Sein Aufsatz hat nämlich eine größere Öffnung als der des Womanizer (vom Jungbrunnen ganz zu schweigen), und seine Ränder sind dick und „weich“. Zum einen können sich die Vibrationen dadurch ein bisschen um den Kitzler herum ausbreiten, zum anderen lässt sich der „Vakuumeffekt“ so leichter aufrechterhalten.

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Mit einer Banane als Größenvergleich

Ich erkläre es mal: Eine der Schwächen von Saugvibratoren ist, dass ihre Wirkung auf einer Art „Druckabsenkung“ im Bereich unter dem Aufsatz beruht, der die Klitoris bedeckt. Wenn sich der Kopf des Sextoys also mitten im Geschehen von der Stelle hebt, an der man ihn aufgesetzt hat – und sei es auch nur ein winziges bisschen und nur für einen kurzen Moment –, dringt Luft unter den Aufsatz, und die Lustkurve fällt auf null (oder fast null) zurück wie ein zusammengefallenes Soufflé.

Dank seiner dicken Ränder liegt der Aufsatz des Satisfyer Pro 2 aber besser auf der Haut auf und verzeiht kleine Ruckler eher.

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Was die Art der Empfindungen angeht, bleibt es beim gleichen Prinzip wie beim Womanizer W500 … nur besser, weil intensiver.

Die Erregung schleicht sich an: Zunächst ist sie ein paar Sekunden lang kaum spürbar, dann wird sie intensiv, mit Empfindungen, die dem ähneln, was man erlebt, wenn man beim Lecken kurz vor dem Orgasmus steht … Und dann kommt der Orgasmus. So formuliert könnte man meinen, ich beschreibe einen langen Ablauf, aber seit ihr angefangen habt, das Ding zu benutzen, ist noch keine Minute vergangen.

Satisfyer Pro 2, Vixen Goodfella und Fleshjack
Ebenfalls zum Größenvergleich: der Satisfyer Pro 2 und seine phallischen Kumpels Goodfella und Jason.

Ein weiterer Pluspunkt (offenbar auch bei Saugvibratoren generell): Da die Stimulation ohne wirklichen Kontakt mit dem Kitzler erfolgt, gibt es weder Reizungen noch Taubheitsgefühle. So kann man das Erlebnis beliebig oft wiederholen.

Ein herkömmlicher Klitorisvibrator kann dagegen durch die Reibung irgendwann reizen, während ein extrem starker Vibrator nach ziemlich vielen Anwendungen dazu neigt, ein Taubheitsgefühl zu verursachen.

Fazit zum Satisfyer Pro 2

Die Pluspunkte:

  • Der Satisfyer Pro 2 ist wasserdicht: Man kann ihn unter der Dusche benutzen, und das erleichtert die Reinigung.
  • Sein Aufsatz ist breiter, dicker und weicher als der des Womanizer. Dadurch ist die Stimulation intensiver und man hat bei möglichen Bewegungen mehr Spielraum.
  • Der Preis ist angemessen.

Die Minuspunkte:

  • Die Bedienelemente sind nicht optimal (nichts Dramatisches, aber da geht noch mehr).

Note finale du test

8 .8 / 10

Les plus

  • Breiter, dicker und molliger Aufsatz
  • Wasserdicht
  • Intensive Stimulation
  • Angemessener Preis

Les moins

  • Mäßig intuitive Bedienung

Sextoy Satisfyer Pro 2

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Collectionneuse compulsive de sextoys dont la collection prend désormais plus de place que ma garde-robe, je teste chaque accessoire coquin avec une exigence sans faille.

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