Die Coronavirus-Epidemie hat das Swingerleben auf Eis gelegt. Zugegeben, vielleicht ist gerade nicht der richtige Zeitpunkt, eng an eng mit Dutzenden Unbekannten zu tanzen und jede Menge Küsschen zu verteilen.
Um eine Ansteckung mit Covid-19 zu vermeiden, bleibt man besser zu Hause. Aber vielen Swingern ist die Stimmung verhagelt. Was kann man tun, um sich zu trösten?
Die Regierung hat an diesem Samstag vorsorglich wegen des Coronavirus die Schließung öffentlicher Einrichtungen angekündigt, die „nicht unbedingt notwendig“ sind. Sie gilt ab Mitternacht. Betroffen sind unter anderem Restaurants, Bars, Kinos, aber auch Swingerclubs.
Das Verbot trat noch am selben Tag um Mitternacht in Kraft. Einige Clubs zogen es deshalb vor, ihre Party abzusagen, während andere beschlossen, bis zur letzten erlaubten Minute weiterzufeiern.
Doch eine Swingerparty beginnt nicht unbedingt früh, denn normalerweise dauert sie bis tief in die Nacht. Die Aussicht, den Eintritt für eine stark verkürzte Clubnacht zu bezahlen, schreckte einen Großteil der Unerschrockenen ab, die keine Angst vor einer Ansteckung hatten.
Auf jeden Fall hatten viele Swinger schon von sich aus beschlossen, ihre erotischen Aktivitäten auf Eis zu legen. Beim Swingen teilt man vieles, aber Krankheiten sollten nicht zum Paket gehören!
Normalerweise konzentriert man sich in der Swingerszene vor allem auf die Vorbeugung gegen Geschlechtskrankheiten und sexuell übertragbare Infektionen. Aber momentan ist Vorsicht geboten. Auf Twitter und Wyylde wechseln sich enttäuschte Ankündigungen und Warnungen zur Vorsicht ab.
Na ja, und ein paar Prollwitze gibt es auch. Wenn man nicht zum Feiern ausgehen kann, beschäftigt man sich eben, so gut es geht.
Es versteht sich von selbst, dass das Bild oben keinerlei wissenschaftliche Grundlage hat und euch die Befolgung dieser „Anleitung“ vor kaum etwas schützen wird.
Wegen des Coronavirus ist das Swingen erst mal für eine Weile gestrichen. Aber wenn man schon zu Hause bleiben muss, braucht man Ideen, um sich die Zeit zu vertreiben.
Exhibitionismus vor der Webcam ist eine gute Möglichkeit, weiterhin mit Unbekannten erotische Spielchen zu teilen, ohne Gefahr zu laufen, sich dem Coronavirus auszusetzen. Das ist also eine sichere Alternative zum Swingen.
Gestern stürzten sich viele Swinger, frustriert darüber, auf ihren festlichen Samstagabend verzichten zu müssen (die Ankündigung kam zugegeben ziemlich kurzfristig), auf den Cam-Bereich ihrer liebsten Datingseiten.
Und während manche sich gern zeigen, bleiben andere lieber einfache Zuschauer. Camgirls und Camboys werden alle Hände voll zu tun haben. Chaturbate, Cam4 und ihre Konkurrenten könnten in den kommenden Tagen wegen Covid-19 vielleicht mehr Besucher haben. Wer weiß?
Masturbation: keine Ansteckungsgefahr mit Covid-19
Denken wir auch daran: Masturbation birgt keinerlei Ansteckungsgefahr. Vorausgesetzt natürlich, man hat saubere Hände. Aber nicht speziell wegen des Coronavirus. Denn ein Geschlechtsteil mit schmutzigen Händen anzufassen, ist eklig und kann Pilzinfektionen übertragen.
Das ist also eine gute Gelegenheit, eure Lieblingssextoys zusammenzusuchen. Sie sollten sich bei Bedarf auf einen mehrwöchigen Wichsmarathon einstellen. Während Dildos nur kurz mit Seife abgewaschen werden müssen, um den Staub zu entfernen, denkt daran, die Vibratoren aufzuladen!
Und wenn ihr noch kein Sextoy besitzt, ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt, euch eins zuzulegen. Jedenfalls solange die Onlineshops noch geöffnet sind und die Post funktioniert. Wenn ihr Ideen für nette erotische Spielzeuge sucht, liefert euch unsere Top 10 der besten Sextoys des Jahrzehnts vielleicht ein paar Anregungen.
Wenn ihr als Paar zusammenlebt und beide sicher zu Hause bleibt, könnt ihr ohne Ansteckungsgefahr zu zweit die Betten unsicher machen. Zumindest, sobald die Inkubationszeit des Coronavirus vorbei ist.
Wer allerdings nicht zu Hause bleiben kann, sollte vielleicht vorsichtshalber auf Küsschen verzichten. Wenn ihr zusammenlebt und sich einer von euch mit dem Coronavirus ansteckt, ist die Wahrscheinlichkeit ohnehin groß, dass ihr euch gegenseitig ansteckt – mit oder ohne Küsschen. Also, entscheidet selbst.




